Welcome to Iran

EN below – Ein Satz mit dem jede Unterhaltung beginnt. Ein Satz,den wohl jeder Iraner im Englischunterricht zuerst lernt 😉

Iran hat uns einfach nur überrascht. In jeder Hinsicht. Wo die Muezzin in der Türkei sich gegenseitig gebattelt haben, haben wir sie im Iran kaum wahrgenommen. Der Islam als Staatsreligion spielt im Alltag der Leute, die wir kennen lernen, keine Rolle. Die Iraner laufen (und fahren) neugierig um unser Auto herum, kommen näher und stellen interessiert Fragen, stecken uns ihre Handynummer zu, laden uns zu sich nach Hause ein – ganz unverbindlich.

In unserer ersten Stadt – Tabriz – lernen wir wirklich tolle Freunde von Amir & Zoreh kennen. Wir kochen gemeinsam leckere iranische Gerichte, lernen einiges über Architektur und erfahren die Gastfreundschaft der Großfamilie eines sehr guten Freundes von Amir.

Meinen Geburtstag feiere ich ganz unverhofft mit einer kleinen Party in Teheran bei Saeed, ein Freund Amirs aus Tabriz. Geburtstagstorte, Geburtstagslieder, Luftballons, Kerzen, Gespräche und tanzen bis spät nach Mitternacht und Essen – ja sogar ein Geschenk! Ein toller Abend mit eigentlich völlig Fremden, die uns aufnehmen und mit uns feiern als seien wir alte Freunde.

Auf den Weg in die Wüste Kavir treffen wir zufällig den Offroadclub Iran – was für ein Glück! Wir campem gemeinsam hinter den 30m hohen Dünen an einem Platz, den wir alleine nicht angefahren hätten. Der Offroadclub bleibt eine Nacht, wir fahren gemeinsam im Sand und dürfen bei ihren durchgeknallten Dünenmanövern Beifahrer sein. Die nächsten zwei Tage und Nächte genießen wir alleine, in der Stille und Weite der Wüste. Herrlich!

Auf dem Weg zur Wüste Lut treffen wir in Esfahan auf Nadine & Felix aus Fürth/Weiden i.d. Oberpfalz, die mit ihrem Gustl (T3 Synchro) auf dem Weg nach Indien sind. Gustl ist das richtige Gefährt für Indien, ich bin ein bisschen neidisch auf das „Wohnzimmer“ und die Höhe. Mit Nadine & Felix, Isa & Peter (auch aus der Oberpfalz) die wir unterwegs noch auflesen, fahren wir mit zwei Tourguides nach Kalut Shahdad. Die Tourguides sind unfähig, das hätte uns schon am Morgen auffallen müssen, als einer der beiden im Anzug und Lackschuhen auftauchte. Das Navigieren nach einer Route im GPS können wir selbst und so fahren wir, nach einer kurzen Diskussion beim Mittagessen, die beiden zurück zum nächsten Dorf. Ohne Guides campen wir vergnügt zwischen den eindrucksvollen Lehmformationen und kochen ein heimatliches Abendessen: Frikadellen mit Bratkartoffeln und Gurkensalat.

Wir lernen viele tolle Menschen kennen und werden fast täglich zum Abendessen und übernachten eingeladen. Überall werden wir neugierig angesprochen. Wer wirklich mal ganz für sich alleine sein möchte, muss sich gut verstecken. Am besten in den Bergen oder in der Wüste 😉 Es hat uns super gefallen, wir haben lange nicht alle Ecken gesehen und werden auf jeden Fall wieder kommen!

 

Welcome to Iran – A sentence that every iranian seems to learn in his first english lesson 😉

Iran really suprised us in many ways. While the Muezzins where batteling each other all over turkey, in iran you hardly notice them. The Islam being the state-religion is nonexistant in the daily life of most people we meet. The Iranian people drive and walk very curious around our car. After some time they come closer and ask a lot of questions, hand over their telephone numbers and invite us to their homes.

In the first City we visited – Tabriz – we get to know some really nice friends or Amir & Zoreh. We cook iranian food together, learn a lot about architecture and get to know the hospitality of the family of a very close friend of Amir.

We celebrate my Birthday with a small Party in Teheran at Saeeds place, a Friend of Amir from Tabriz. A Birthday Cake, Baloons, Candles, Chatting and Dancing all night – and a Present for me! A really nice evening with people that were total strangers some hours ago but invite and celebrate with us as if we have been friends for Years.

On our way to the Kavir Desert we meet Members of „Offroad-Club Iran“ – what a luck! We camp together behind the 30m dunes that we would have never passed alone. The Offroad-Club stays for one night, we drive through the deep Sand with them and are allowed to be co-drivers on their crazy dune-sliding maneuvers. We spend the next two days and nights alone in the silent Desert. Wonderful!

On our way to Lut Desert in Esfahan we meet Nadine & Felix from Fürth / Weiden. They are on their way to India with their car Gustl (a VW T3 Synchro). Gustl is exactly the kind of car you need for India, we are a litte bit envious on the living-romm and the height. Near the Lut we meet two other germans Isa & Peter and have a really wonderful German dinner between the Dunes: Meatballs with fried potatoes and cucumber salad.

We get to know a lot of nice people in iran, are invited for dinner and staying the night nearly every day. If you want to be alone in iran, you have to hide well. Go to a mountains or in a desert 🙂 We really enjoyed our time, we only visited a small amount of the placed you could visit in iran, we`ll be back!

2 thoughts on “Welcome to Iran

  1. Wow! Sieht mal wieder nach viel, viel Spaß und Spannung aus! Danke für den tollen Bericht. Lesen wir hier im kalten, winterlichen Deutschland mit den Kindern immer gern! Die Kamele fanden sie natürlich am tollsten! 😉

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